Queenstown


(Do. 20.05. bis Sa. 22.05.)
Gestern noch Herbst, heute eiskalter Winter.
Um ca. 9 Uhr sind wir von unserem Straßenrand-Camp aufgebrochen und unserem nächsten Ziel Queenstown entgegen gefahren.
Die Stadt ist schön, niedlich und DIE Wintersporthochburg Neuseelands.
Es gibt unzählige Souvenirshops, deren Artikel um einiges günstiger sind, als weiter nördlich (sehr zu unserem Unbehagen, da wir uns, davon ausgehend, dass es vor allem in Queenstown am Teuersten sein wird, schon im Norden mit Massen an Mitbringseln versorgt hatten.
Queenstown beheimatet mehr als 120 Bars und Kneipen, was für eine Stadt solcher Größe, enorm ist. Außerdem gibt es, wie auch in Wanaka (übrigens größter Konkurrent Queenstowns, wenn es um Ski-Urlaub geht), einen See – den Lake Wakatipu.
Einer Maori Legende zufolge, war der See einst der Rastplatz eines Riesen, welcher die Frau eines Maori gestohlen hatte. Der Maori rette seine Frau und steckte den Riesen in Brand. An der Stelle, wo der Riese gelegen hatte und verbrannte, entstand durch das Feuer ein Loch, das sich mit dem Wasser der umliegenden Berge füllte. So entstand der Lake Wakatipu, in dem das Herz des Riesen noch heute schlägt – denn jedes Mal, wenn der Riese atmet, steigt und fällt der Wasserspiegel des Sees.
Und tatsächlich ändert sich der Wasserspiegel des Sees alle fünf Minuten um bis zu 12cm. =)
Nachdem wir uns den See des Riesen und die daran grenzenden Queenstown Gardens angeguckt, sowie einer Gruppe von Leuten beim Frisbee-Golf zugeguckt haben, kamen wir bei Queenstowns berühmtester (und meiner Ansicht nach auch der weltbesten) Eisdiele „Patagonia“ vorbei.
Kristins Verlangen ging in die Richtung Erdbeere und Banana-Split, während meins eher nach Mascarpone-Himbeere und Oreo-Keks strebte. Die Eistüten waren riesig! Und verdammt lecker!!!


Zurück zum Auto schlenderten wir durch die Stadt, besorgten uns weitere 2000km Road User Charges, kauften Postkarten uuuunnnddd buchten unseren Nevis Bungy Jump aus 134m Höhe für Samstag 11 Uhr! Wuaaa...
Das Schlafen bzw. kostenlose Overnight-campen ist in Neuseeland in keiner anderen Stadt so schwer, wie in Queenstown. Wanaka war schon nicht einfach, aber um nachts ungestört schlafen zu können und dafür nichts bezahlen zu müssen, mussten wir ein ganzes Stück außerhalb der Stadt parken.
Die Parkerei war letztendlich auch der Grund, weswegen wir leider nur drei Tage hier verbringen konnten.
Freitag kümmerten wir uns um die Vermarktung unseres Vans.
Morgens in der Bücherei kopierten wir ca. 15 Flyer, die wir über den Tag verteilt in den meisten Hostels der Stadt verteilten.
In der Info haben wir eine Tour durch den Milford Sound für Dienstag gebucht und sind anschließend von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr für $ 3,- im Internet gewesen. Was uns richtig freute, war, dass sich auf unsere Van-Anzeige auf backbackerboard.co.nz  schon eine erste Interessentin gemeldet hat =).
Nachdem die neuesten Eindrücke und zukünftigen Pläne bezüglich des Überlebens des Bungy Jumps an Eltern, Verwandte und Freunde mitgeteilt wurden waren, sind wir zu Ferg Burger.
Hier sollte es noch bessere Burger als bei Burger Fuel geben.
Sie sind groß. Sie sind auch lecker. Aber sie sind kleiner und teurer als die von Burger Fuel.
Als großer Nachtischfan gönnte ich mir anschließend noch zwei Kugeln von Patagonia – diesmal Banana-Split und Dark Chocolat…mhh, so unglaublich gut – dafür würde ich alles stehen und liegen lassen :D
Bis 16 Uhr wurden Burger und Eis bei einem Spaziergang verdaut und ab ging’s nach Francton ins Schwimmbad. Neben der Hygiene stand diesmal vor allem Spaß im Vordergrund (überwiegend auch deswegen, weil ich sonst vor Nervosität, bezüglich des Bungy Jumps morgen, ertrunken wäre...) .
Unter Wasser versuchten wir kleine Soft-Surfbretter zu überwältigen und auf diesen mindestens drei Sekunden zu stehen. Klingt einfach – ist es aber nicht! :D Witzig war es allerdings schon!
Entspannung gab es später im heißen Spa und unter der Dusche.
Die Nacht verbrachten wir illegalerweise auf dem Parkplatz des Schwimmbads, hofften das wir nicht vertrieben werden würden und hatten Angst.
Angst vor 134 Metern.
Angst vor einem 134 Meter tiefen Abgrund.
Und Angst vor dem Sprung unseres Lebens!!!

29.9.10 14:44

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Julian (11.3.11 22:07)
Yeahr !!!

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