The "Coast"

Westport (Sa. 08.05. - So. 09.05.)
Bei so heftigem Regen, wie wir ihn bei Ankunft in Westport hatten, kann man als Vanbewohner nicht sonderlich viel machen. Die meiste Zeit des Samstagnachmittag lagen wir demnach auf unserem Bett, haben Buecher gelesen, Tagebuch geschrieben oder Rommee gespielt.
Als sich dann doch eine Regenpause ankuendigte, sind Kristin und ich in die Buecherei und anschliessend in die Laundry, um unsere apfelgestankverscheuchten Klamotten zu waschen und zu trocknen.
Am Sonntag hatten wir bestes Wetter, was uns erlaubte einen Abstecher an die Tasman Bay zu machen und uns dort, bei strahlend blauem Himmel, die beruehmte Seehund Kolonie von Westport anzugucken.
Und den kleinen Viechern haben die warmen Sonnenstrahlen auch unheimlich gut gefallen - faulenzenderweise, abundzu bellend auf Felsen liegend, praesentierten sie sich den Menschen, die den Robben von einer Plattform aus beim Sonnenbaden zuguckten. Suess!
Mittags gab es Wuerstchen mit Currysauce und Broetchen - das Nachhol-"Perfekte Dinner" vom 07.05! War sehr lecker und dank der Menge an Brot auch ordentlich saettigend. =)

Damit ich meiner lieben Mama am Muttertag auch persoenlich meine Glueckwuensche zu 20 Jahren, mehr oder weniger erfolgreichem Mutter-Dasein, aussprechen konnte, suchte ich mir in sternenerhellter Dunkelheit und tiefster Wildnis (ich hab sogar einen ca. 30cm kleinen blue-Pinguin getroffen) einen Platz, an dem mein Handy Empfang hatte und rief um 10 Uhr deutscher Zeit zu Hause an!
Nach knapp 60 minuetigem Mutter-Tochter-Deutschland-Neuseeland-Austausch bin ich wieder zurueck zum Parkplatz, in unseren Van und unter die Decke.
Kurze Zeit spaeter haben noch irgendwelche ganz witzigen Kiwis sich die Zeit damit vertieben ihr Auto kaputt zu fahren, indem sie mit quietschenden Reifen, qualmendem und puffendem Auspuff in Hoechstgeschwindigkeit um den Parkplatz geduest sind und uns am Einschlafen stoerten. Es dauerte aber gluecklicherweise nur ca. 30 Minuten, bis das Auto die Quaelereien satt hatte und explodierte - nein, ganz so aufregend war es dann doch nicht...die witzigen Kiwis mussten anscheinend auch langsam nach Hause und sind von dannen gezogen.

Am naechsten Morgen telefonierten wir mit Karo, gratulierten ihr noch mal persoenlich und aus tiefstem Herzen nachtraeglich zum Geburtstag und erfuhren die neuesten Neuigkeiten aus der Heimat. Gegen 10 Uhr ging die Reise weiter. Naechter Stop sollten die Pancake Rocks in Punakaiki sein.
Dort betrachteten wir die pfannkuchenartigen Felsen an der Kueste des Westland National Parks. Ein bisschen traurig darueber, dass wir nicht zur high tide (Flut) dort waren, um die speaktakulaeren "Blow Holes" (mit Wasser vollgelaufene Hoehlen spritzen dann geysirartig Wasserfontainen in die Luft - aehnlich wie ein Wal) zu sehen, fuhren wir nach kurzem Picknick weiter nach Greymouth.

Greymouth (Mo. 10.05. - Do. 13.05.)
Die Greymouth Library gehoert dem Aotearoa People Network an, was fuer uns wieder 30-60 Minuten freies Internet bedeutete. =)
Kristin kuemmerte sich um den Foto-Upload auf facebook und ich entwarf einen Van-Verkaufsflyer, um schon jetzt moeglichst viele Leute auf unseren guten "Luke" aufmerksam zu machen.
Nach Ablauf unserer PC Zeit assen wir zu Abend, statteten aber auch noch Maccas einen kleinen Besuch ab.
Hier wollten wir den weather forecast fuer die naechsten Tage und die Region checken (obwohl es an der Westkueste Neuseelands so gut wie immer regnet), unsere Handyakkus laden und ich wollte mir einen kleinen Nachtisch goennen.
So kaufte ich mir einen leckeren Snack-Wrap mit crispy chicken und (wie in den drei folgenden abendlichen MC Donalds Besuchen) einen riesigen, uebertrieben schmackhaften Schoko-Muffin und erfreute mich um 21 Uhr im Schlafsack liegend an meinem zufriedenen Magengemurmel =).
Nach einer extrem stuermischen Nacht, telefonierten wir am Dienstag, den 11.05. wir mit unserer lieben Katja, nutzten fleissig das Internet der Library, erkundeten die Stadt und lebten so vor uns hin (sprich: es gibt nichts spannendes zu erzaehlen).

Hokitika (Do. 13.05. - Sa. 15.05.)
Am Donnerstag verliessen wir Greymouth in Richtung Sueden und stopten in Neuseelands Jadestadt Hokitika.
Hier gibt es nicht nur unendlich viele kleine Laeden, die alle die gleichen, teuren, gruenen Schmucksteine ausstellen, sondern auch eine echte Jadefabrik!
Da haben Kristin und ich auch gleich mal an einer kostenfreien Tour teilgenommen und uns die Geschichte des "greenstone" naeher bringen lassen, die unterschiedlichen Formen genauestens angeguckt und dabei zugesehen, wie mit zahnarztaehnlichen Werkzeugen maorische Motive in Jade gearbeitet werden.
So begeistert von den Werkzeugen wie sie war, liess sich Kristin fuer nur $ 3 ein Loch in eine ihrer gesammelten Muscheln bohren und bastelte sich somit eine wunderschoene Erinnerung an Neuseeland und Hokitika in Form einer Muschelkette.
In Hokitika goennten wir uns auch mal wieder ein Bad im heissen Spa des oertlichen Schwimmbads - mit frisch gewaschenen Haaren und sauberem, gut riechendem Koerper konnten wir uns dann auch am Samstag unserem naechsten Ziel naehern: den Gletschern "Franz Josef" und "Fox"!!!

Sonstiges:
Lebensmittelpreise: 1 NZD =  0,53 Euro
- Paket Toast $ 1,39 - $1,79
- Porrige 1,5kg $3,99
- Nudeln 500g $1,05 - $1,19
- Butterchicken $2,29
- Reiswaffeln $3,05
- Knaeckebrot $3,29
- OBs $4,99

28.5.10 07:18

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