5 Tage in der Hauptstadt - Wellington

Mi. 14.04. bis So. 18.04.

Am Mittwoch sind wir gegen Mittag in Neuseelands Hauptstadt angekommen. Die Parkplatzsuche war eine kleine Herausforderung, da viele Parkplaetze kostenpflichtig und die kostenfreien nur fuer 60 bis 120 Minuten gratis sind.

Schlussendlich haben wir uns an der Oriental Bay niedergelassen. So hatten wir neben einer schoenen Aussicht auf das Meer und die Stadt auch oeffentl. Toiletten in der Naehe und einen realtiv kurzen Weg ins Zentrum.Mit dem Wetter hatten wir auch wieder Glueck: Sonne pur, dafuer aber Wind ohne Ende. Aber darauf hatten wir uns ja schon eingestellt, ist Wellington doch als "windy City" bekannt.

Nachdem wir uns einen Rundumblick ueber die Oriental Bay verschafft haben, sind wir an der Waterfront entlang in die Stadt gehumpelt (immer noch Blasen vom Tongariro Crossing).
Die Cuba Street, Einkaufspassage und Kneipenviertel, gefiel uns besonders gut und so haben wir dort eine Weile in der Sonne gesessen und die verschiedensten Leute beobachtet.

Im Info Centre haben wir wieder Flyer ueber Wellington gesammelt und uns ueber die Ueberfahrt auf die Suedinsel erkundigt. Zwei Faehren bieten zu fast gleichen Preisen die drei stuendige Fahrt an.
Die bluebridge Ferry ist ein bisschen kleiner, faehrt nicht ganz so haeufig, wie die Interislander Ferry und ist demnach meist doch um 2 oder 3 Dollar billiger.
Da wir aber einen Gutschein in einem unserer "What's on" Guides gefunden haben, der uns 10 % Rabatt versprach, sollten wir die Ueberfahrt mit der Interislander machen, buchten wir am naechsten Tag die bekanntere und groessere Interislander fuer 189 Dollar und hofften, dass sie uns Sonntag heil nach Picton bringen wuerde.

Nachdem alles gebucht war, sind wir auf Sightseeing Tour gegangen: Wir haben den Beehive, Weillingtons Wahrzeichen und die marmornen Parlamentsgebaeude gesehen und sind zur hoelzernen Old St. Pauls Kirche. Mittags waren wir dann noch lecker riesen Burger bei BurgerFuer futtern, sind durch Souvenir Laeden gebummelt und haben uns an der Waterfront entspannt.

Fuer Freitag haben wir eine Besichtigung des National Museums Te Papa Tongarewarewa geplant. Aehnlich wie das Universum in Bremen aufgebaut, konnte man allerhand ueber unterschiedliche Bereiche erfahren. So konnte man sich neuseelands Tier - und Pflanzenwelt, die Maori Kultur, vulkanische Aktivitaeten und den Kontinentaldrift NZs genauer ansehen und nachvollziehen.
Im Te Papa Museum gibt es aber auch jeden Monat verschiedene Specials, die allerdings Buchung erfordern und, im Gegensatz zum eigentl. Museum, vier oder fuenf Dollar Eintritt verlangen.
Zur Zeit unseres Aufenthaltes in Wellington konnte man z.B. "Einen Tag in Pompei" erleben, was wir aus Zeitgruenden jedoch gelassen haben.

Am Samstag sind wir auf den Mt. Victoria gefahren und haben uns die Hauptstadt von oben angesehen. Schon eindrucksvoll!
Einen kleinen Spaziergang ueber eine Wanderwege des Berges haben wir auch gemacht - in der Hoffnung, die Wurzel zu finden, unter der sich Frodo und seine Gefaehrten verstecken, als sie vom Nasgul verfolgt werden. Die Suche war aber leider erfolglos...selbst auf dem Hobbit-Hideaway Track gab es weit und breit keine Wurzel, die der aus dem Film aehnelte.

Abends hatten wir dann noch Besuch von Steve, einem schwarz-weissen Kater, der unseren Van von innen begutachten wollte.
Mann, mann, mann, wie ich meinen kleinen Stinker Black vermisse...

Sonntag ging es auch schon weiter. Um 12 Uhr sind wir vom Mt. Victoria herunter zum Pier der Interislander. Nach Check-In und 1 1/2 Stunden warten, durfte ich den Van ueber die Bruecke auf die riesige Faehre fahren.
Um 14:05 Uhr wurden die Tueren und Tore geschlossen und die Faehre legte ab - Ziel: die offene See der Cook Strait.

Das Schiff war, wie gesagt, riesig; hatte ein kostenpflichtiges Kino an Board, einen Souvenirshop und einen kleinen Laden, in dem Sandwiches, Kekse, heisse Malzeiten etc. gekauft werden konnten.
Bin ganz stolz auf mich, dass ich der heissen Kueche und allen anderen Verlockungen widerstehen konnte und mich mit unserem Knaeckebrot mit Nutella und Reiswaffeln mit Erdnussbutter und Kaese abgefunden habe.
Die Aussicht haben wir natuerlich auch genossen - die Cook Strait entlang, durch die Marlborough Sounds - riesige, gruene Berge, auf deren ueberschwaemmten Taelern wir hindurch schipperten.

So kamen wir um 17:15 Uhr heil auf der Suedinsel in der kleinen Stadt Picton an. Hier sah es ziemlich ausgestorben aus, aber das tat eig. so gut wie jede Stadt Neuseelands nach 17 Uhr.
Wir suchten uns einen gemuetlichen Uebernachtungsplatz in einem Hinterhof, assen zu Abend und warteten lesenderweise darauf, dass es 21 Uhr wurde, damit Kristin ihrer Oma telefonisch zum Geburtstag gartulieren konnte.
Nach einer Stunde Telefonat waren wir aber auch beide recht muede und freuten uns auf unsere erste Nacht auf Neuseelands Suedinsel!

21.4.10 06:05

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