Queenstown


(Do. 20.05. bis Sa. 22.05.)
Gestern noch Herbst, heute eiskalter Winter.
Um ca. 9 Uhr sind wir von unserem Straßenrand-Camp aufgebrochen und unserem nächsten Ziel Queenstown entgegen gefahren.
Die Stadt ist schön, niedlich und DIE Wintersporthochburg Neuseelands.
Es gibt unzählige Souvenirshops, deren Artikel um einiges günstiger sind, als weiter nördlich (sehr zu unserem Unbehagen, da wir uns, davon ausgehend, dass es vor allem in Queenstown am Teuersten sein wird, schon im Norden mit Massen an Mitbringseln versorgt hatten.
Queenstown beheimatet mehr als 120 Bars und Kneipen, was für eine Stadt solcher Größe, enorm ist. Außerdem gibt es, wie auch in Wanaka (übrigens größter Konkurrent Queenstowns, wenn es um Ski-Urlaub geht), einen See – den Lake Wakatipu.
Einer Maori Legende zufolge, war der See einst der Rastplatz eines Riesen, welcher die Frau eines Maori gestohlen hatte. Der Maori rette seine Frau und steckte den Riesen in Brand. An der Stelle, wo der Riese gelegen hatte und verbrannte, entstand durch das Feuer ein Loch, das sich mit dem Wasser der umliegenden Berge füllte. So entstand der Lake Wakatipu, in dem das Herz des Riesen noch heute schlägt – denn jedes Mal, wenn der Riese atmet, steigt und fällt der Wasserspiegel des Sees.
Und tatsächlich ändert sich der Wasserspiegel des Sees alle fünf Minuten um bis zu 12cm. =)
Nachdem wir uns den See des Riesen und die daran grenzenden Queenstown Gardens angeguckt, sowie einer Gruppe von Leuten beim Frisbee-Golf zugeguckt haben, kamen wir bei Queenstowns berühmtester (und meiner Ansicht nach auch der weltbesten) Eisdiele „Patagonia“ vorbei.
Kristins Verlangen ging in die Richtung Erdbeere und Banana-Split, während meins eher nach Mascarpone-Himbeere und Oreo-Keks strebte. Die Eistüten waren riesig! Und verdammt lecker!!!


Zurück zum Auto schlenderten wir durch die Stadt, besorgten uns weitere 2000km Road User Charges, kauften Postkarten uuuunnnddd buchten unseren Nevis Bungy Jump aus 134m Höhe für Samstag 11 Uhr! Wuaaa...
Das Schlafen bzw. kostenlose Overnight-campen ist in Neuseeland in keiner anderen Stadt so schwer, wie in Queenstown. Wanaka war schon nicht einfach, aber um nachts ungestört schlafen zu können und dafür nichts bezahlen zu müssen, mussten wir ein ganzes Stück außerhalb der Stadt parken.
Die Parkerei war letztendlich auch der Grund, weswegen wir leider nur drei Tage hier verbringen konnten.
Freitag kümmerten wir uns um die Vermarktung unseres Vans.
Morgens in der Bücherei kopierten wir ca. 15 Flyer, die wir über den Tag verteilt in den meisten Hostels der Stadt verteilten.
In der Info haben wir eine Tour durch den Milford Sound für Dienstag gebucht und sind anschließend von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr für $ 3,- im Internet gewesen. Was uns richtig freute, war, dass sich auf unsere Van-Anzeige auf backbackerboard.co.nz  schon eine erste Interessentin gemeldet hat =).
Nachdem die neuesten Eindrücke und zukünftigen Pläne bezüglich des Überlebens des Bungy Jumps an Eltern, Verwandte und Freunde mitgeteilt wurden waren, sind wir zu Ferg Burger.
Hier sollte es noch bessere Burger als bei Burger Fuel geben.
Sie sind groß. Sie sind auch lecker. Aber sie sind kleiner und teurer als die von Burger Fuel.
Als großer Nachtischfan gönnte ich mir anschließend noch zwei Kugeln von Patagonia – diesmal Banana-Split und Dark Chocolat…mhh, so unglaublich gut – dafür würde ich alles stehen und liegen lassen :D
Bis 16 Uhr wurden Burger und Eis bei einem Spaziergang verdaut und ab ging’s nach Francton ins Schwimmbad. Neben der Hygiene stand diesmal vor allem Spaß im Vordergrund (überwiegend auch deswegen, weil ich sonst vor Nervosität, bezüglich des Bungy Jumps morgen, ertrunken wäre...) .
Unter Wasser versuchten wir kleine Soft-Surfbretter zu überwältigen und auf diesen mindestens drei Sekunden zu stehen. Klingt einfach – ist es aber nicht! :D Witzig war es allerdings schon!
Entspannung gab es später im heißen Spa und unter der Dusche.
Die Nacht verbrachten wir illegalerweise auf dem Parkplatz des Schwimmbads, hofften das wir nicht vertrieben werden würden und hatten Angst.
Angst vor 134 Metern.
Angst vor einem 134 Meter tiefen Abgrund.
Und Angst vor dem Sprung unseres Lebens!!!

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Wanaka

(Di. 18.05. bis Mi. 19.05.)
Am Dienstagmorgen ging es weiter nach Wanaka.
Der Wettergott hat mal wieder eine Meisterleistung vollbracht und uns mit Sonne, blauem Himmel und zwar kalter, aber erfrischend klarer Herbstluft verwöhnt.
In Wanaka angekommen, konnten wir uns gar nicht satt sehen an dem ruhigen, idyllischen See;
an den das Ufer säumenden Bäumen, die langsam ihre rot-braun-golden gefärbten Blätter verloren und den Cardrona Mountains im Hintergrund. Unbeschreiblich schön! Das war richtig schönes Herbstfeeling!
Viel mehr als die Herbstluft eingeatmet, die wirklich unglaublich schönen Landschaftsbilder eingeprägt und am Strand entlang und durch Laubwälder hindurch gewandert – haben wir in Wanaka eigentlich gar nicht gemacht.
Natürlich waren wir wieder in einer Library, haben zwei langweilige, dünne Bücher in ein etwas spannenderes, dickes eingetauscht und mussten auch mal wieder unsere Wäsche per Hand waschen und uns beim föhnen dieser fast die Hände verbrennen…

Da es nahezu keine Park- und Übernachtungsmöglichkeiten in Wanaka gibt, sind Kristin und ich am Mittwochabend, nach kurzem Öl- und Reifencheck weiter Richtung Queenstown.
Irgendwo hinter Cardrona haben wir uns am Straßenrand niedergelassen und von noch besseren Burgern als denen von Burger Fuel, nämlich Queenstowns Ferg Burgern, von Patagonia Ice Cream und (ich schon seid 3 Wochen) von BUNGY geträumt! :D

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Glacier Country

Franz Josef (Sa. 15.05.)
Eine der geradesten Straßen, die ich je gesehen und befahren habe, führte uns vorbei an zahlreichen Schafswiesen und malerischen Kornfeldern geradewegs auf eine riesige, schwarze Wand von Berg zu.
Hätten fiese, dunkle Regenwolken die grellen Sonnenstrahlen versteckt, wäre es direkt unheimlich gewesen – aber so, fragte man sich einfach nur, wo sich die Straße durch die mit schneebedeckten Gipfeln versehene Bergkette entlang schlängeln würde und staunte.
Ich erinnere mich gar nicht mehr, ob sich der Berg spaltete und wir von Felswänden umzingelt nach Franz Josef gelangten, oder ob man die massive Bergkette umfahren musste – woran ich mich jedoch erinnere, ist, dass wir glücklich, aber ein wenig enttäuscht in dem wirklich sehr, sehr kleinen Dorf ankamen.
Auf Grund des nahegelegenen Gletschers, war ich der Meinung, dass Franz Josef ein von Touristen nur so heimgesuchter und überlaufener Ort sei, dass man es nicht dort nicht lange aushalte.

Letzteres stimmte! Allerdings nur, weil es wirklich nichts anderes, als die schneebedeckte Gletscherzunge zu sehen gab.
Nachdem wir uns also in dem Nichts umgesehen haben, sind wir einer Stichstraße folgend zum Parkplatz des Gletschers gefahren. Schilder am Seitenrand der Stichstraße verrieten uns, dass der Gletscher vor über 500 Jahren weit aus größer, dicker und mächtiger war, als heute – soviel zum Thema „global warming“.
Auf ging’s zum Gletscher – beziehungsweise zur Plattform, von welcher man die vielleicht 100 bis 200m entfernte Gletscherzunge betrachten und fotografieren konnte.
Näher durfte man ohne Führung leider nicht heran.
Nach fotografischem Festhalten des Gletschers, der Umgebung und von uns, machten wir noch zwei kurze Walks.
Der „Peter’s Pod Walk“ eröffnete uns einen kleinen Teich, in dem sich der Franz Josef Gletscher in seiner vollkommensten Pracht gespiegelt zeigte.

Auf einer Bank legten Kristin und ich einige akrobatische Kunststücke hin, um den Originalgletscher und sein kaum unterscheidbares Spiegelbild im Teich, möglichst wahrheitsgetreu einzufangen.
Gegen 15:30 Uhr verließen wir Franz Josef und machten uns auf den Weg zum zweiten von Neuseelands berühmten Gletschern – FOX.

Fox Glacier (Sa. 15.05. – Mo. 17.05.)
Nach einer halben Stunde Fahrt, kamen wir in „Fox Glacier“ an.
Nachdem ich ja nun schon in Franz Josef gesehen habe, wie klein so ein Gletscherdorf sein kann, wunderte es mich nicht, dass Fox Glacier nicht wirklich größer war.
Aber immerhin gab es hier heiße Pies.
Richtig leckere Blätterteigtörtchen!
Und Keas, diese kleinen, frechen Bergpapageien haben wir auch gesehen und gehört – auf Bäumen sitzend, in die Menge schreiend. Witzig! =)

Gegen Abend beklebten wir noch die andere Seite unseres Vans mit „4 Sale“ und unserer Handynummer, aßen Reis mit (ekeliger) süß-sauer Sauce und bereiteten uns auf unsere morgige Gletscherwanderung auf dem FOX vor!

Am Sonntagmorgen um 8:30 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer der Gletscherwanderung im Fox Souvenircenter und warteten darauf, mit festen Wanderschuhen, Regenjacken und allen anderen wichtigen Materialien ausgestattet zu werden.
Mit Bussen sind wir zum Parkplatz des Fox Glaciers transportiert wurden, haben auf dem Weg dorthin schon einige interessante und wissenswerte Dinge über die eisigen Riesen erfahren und wurden am Parkplatz in zwei etwa gleichgroße Gruppen eingeteilt.
Zuerst hieß es etwa 1000 Stufen durch einen neben den Gletscher gelegenen Regenwald zu bezwingen...das allein dauerte bestimmt schon 1 ½ Stunden.
Als wir dann soweit oben waren, dass wir den Gletscher betreten konnten, wurden uns Alpenstöcke ausgehändigt und Pickel um die Schuhsohlen geschnallt.
Dann musste man noch waagerecht an einem Steilhang auf die andere Seite des Berges klettern und los konnte es gehen.
Unser Guide ging vorweg und zerhakte das Eis des Geltschers, azurblau und durchsichtig bis auf den kleinsten Wasser/Eistropfen, in stufenartige Blöcke, damit man auch einigermaßen festen Boden unter sich hatte.
Ich hätte es ja spannender gefunden, wenn man sich seinen eigenen Weg hätte zu Recht hämmern können, aber dann wäre der Gletscher wahrscheinlich nach und nach deformiert worden.
So stapften wir ca. 30 bis 40 Minuten unserem Guide hinterher, bewunderten die Eishöhlen innerhalb des Gletschers und waren ein bisschen traurig, dass wir nur auf dem Gletscher wandern durften und nicht durch ihn hindurch.
Auf dem Rückweg ging es dann wieder die 1000 Stufen des Regenwaldes hinunter zum Parkplatz.
Um ca. 13 Uhr waren wir zurück im Versammlungshaus, legten unsere Ausrüstung ab und bekamen ein persönliches Zertifikat als Überlebender einer Wanderung auf dem Fox Gletscher Neuseelands.
War ein wirklich super tolles Abenteuer!

Nachdem wir uns von unserem Trip erholt und eine kleine Stärkung zu uns genommen hatten, ging es weiter zum Lake Matheson.
In ihm sollten sich bei gutem, wolkenlosem Wetter Mt. Cook und Mt. Tasman glasklar spiegeln.
Obwohl der Himmel nur so mit Wolken übersäht war, konnten wir tolle Spiegelfotos festhalten.
Ursprünglich war geplant am Lake Matheson trotz Verbotsschilder zu übernachten – allerdings gab es dort sooo viele Sandflys, dass wir zurück nach Fox fuhren und uns an unseren alten Platz stellten.

Am Montagmorgen, nachdem Kristin mit ihrer Mama telefoniert hat und wir für teure $ 1,34 pro Liter getankt haben, sind wir dem Highway 6 Richtung Haast gefolgt.
In Haast war eigentlich ein Stopp von mindestens einer Nacht geplant. Da die „Stadt“ (so groß wie ne kleine Wohnsiedlung) aber wirklich gar nichts Interessantes zu bieten hatte, haben wir nur Souvenirs angeguckt und sind gegen 14 Uhr weiter Richtung Wanaka gefahren.

Auf dem Weg dorthin haben wir bei den Thunder Creek Falls die aus einem Felsloch fallenden Wasserfälle bestaunt und sind auf Steinen im Fluss rumgekrakselt.
Danach haben wir bei den Gates of Haast gehalten, zehn Minuten später bei den Fantale Falls und der letzte Stopp waren die Blue Pools. Die Blue Pools haben mir am besten gefallen. Richtig super schöne, knallblaue Wasserbecken inmitten eines Flusses.

Ganz bis nach Wanaka wollten wir nicht mehr fahren, sodass wir uns hinter Makaroa, am Rande des Highway 6,
in einer Camping Area niederließen, wo man eigentlich $ 6,- pro Person zahlen sollte…=)

Um 21 Uhr haben wir dann aber auch freiwillig und noch dazu im Höchsttempo den Camping Platz verlassen:
Unser Van wurde von Außen UND INNEN von Streifenhörnschen/ Wüstenmäusen/ Oppossums oder irgendetwas in der Größenordnung attackiert. Eines war sogar auf unserem Bett und ist von meinem rechten Ohr ans linke Ohr gewandert!!! HERZRASEN BIS ZUM ANSCHLAG!
Ich dachte wirklich ich dreh am Rad! War dann allerdings erleichtert, dass Kristin auch etwas davon mitbekommen hat und wir uns einig waren die Nacht woanders zu verbringen…

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The "Coast"

Westport (Sa. 08.05. - So. 09.05.)
Bei so heftigem Regen, wie wir ihn bei Ankunft in Westport hatten, kann man als Vanbewohner nicht sonderlich viel machen. Die meiste Zeit des Samstagnachmittag lagen wir demnach auf unserem Bett, haben Buecher gelesen, Tagebuch geschrieben oder Rommee gespielt.
Als sich dann doch eine Regenpause ankuendigte, sind Kristin und ich in die Buecherei und anschliessend in die Laundry, um unsere apfelgestankverscheuchten Klamotten zu waschen und zu trocknen.
Am Sonntag hatten wir bestes Wetter, was uns erlaubte einen Abstecher an die Tasman Bay zu machen und uns dort, bei strahlend blauem Himmel, die beruehmte Seehund Kolonie von Westport anzugucken.
Und den kleinen Viechern haben die warmen Sonnenstrahlen auch unheimlich gut gefallen - faulenzenderweise, abundzu bellend auf Felsen liegend, praesentierten sie sich den Menschen, die den Robben von einer Plattform aus beim Sonnenbaden zuguckten. Suess!
Mittags gab es Wuerstchen mit Currysauce und Broetchen - das Nachhol-"Perfekte Dinner" vom 07.05! War sehr lecker und dank der Menge an Brot auch ordentlich saettigend. =)

Damit ich meiner lieben Mama am Muttertag auch persoenlich meine Glueckwuensche zu 20 Jahren, mehr oder weniger erfolgreichem Mutter-Dasein, aussprechen konnte, suchte ich mir in sternenerhellter Dunkelheit und tiefster Wildnis (ich hab sogar einen ca. 30cm kleinen blue-Pinguin getroffen) einen Platz, an dem mein Handy Empfang hatte und rief um 10 Uhr deutscher Zeit zu Hause an!
Nach knapp 60 minuetigem Mutter-Tochter-Deutschland-Neuseeland-Austausch bin ich wieder zurueck zum Parkplatz, in unseren Van und unter die Decke.
Kurze Zeit spaeter haben noch irgendwelche ganz witzigen Kiwis sich die Zeit damit vertieben ihr Auto kaputt zu fahren, indem sie mit quietschenden Reifen, qualmendem und puffendem Auspuff in Hoechstgeschwindigkeit um den Parkplatz geduest sind und uns am Einschlafen stoerten. Es dauerte aber gluecklicherweise nur ca. 30 Minuten, bis das Auto die Quaelereien satt hatte und explodierte - nein, ganz so aufregend war es dann doch nicht...die witzigen Kiwis mussten anscheinend auch langsam nach Hause und sind von dannen gezogen.

Am naechsten Morgen telefonierten wir mit Karo, gratulierten ihr noch mal persoenlich und aus tiefstem Herzen nachtraeglich zum Geburtstag und erfuhren die neuesten Neuigkeiten aus der Heimat. Gegen 10 Uhr ging die Reise weiter. Naechter Stop sollten die Pancake Rocks in Punakaiki sein.
Dort betrachteten wir die pfannkuchenartigen Felsen an der Kueste des Westland National Parks. Ein bisschen traurig darueber, dass wir nicht zur high tide (Flut) dort waren, um die speaktakulaeren "Blow Holes" (mit Wasser vollgelaufene Hoehlen spritzen dann geysirartig Wasserfontainen in die Luft - aehnlich wie ein Wal) zu sehen, fuhren wir nach kurzem Picknick weiter nach Greymouth.

Greymouth (Mo. 10.05. - Do. 13.05.)
Die Greymouth Library gehoert dem Aotearoa People Network an, was fuer uns wieder 30-60 Minuten freies Internet bedeutete. =)
Kristin kuemmerte sich um den Foto-Upload auf facebook und ich entwarf einen Van-Verkaufsflyer, um schon jetzt moeglichst viele Leute auf unseren guten "Luke" aufmerksam zu machen.
Nach Ablauf unserer PC Zeit assen wir zu Abend, statteten aber auch noch Maccas einen kleinen Besuch ab.
Hier wollten wir den weather forecast fuer die naechsten Tage und die Region checken (obwohl es an der Westkueste Neuseelands so gut wie immer regnet), unsere Handyakkus laden und ich wollte mir einen kleinen Nachtisch goennen.
So kaufte ich mir einen leckeren Snack-Wrap mit crispy chicken und (wie in den drei folgenden abendlichen MC Donalds Besuchen) einen riesigen, uebertrieben schmackhaften Schoko-Muffin und erfreute mich um 21 Uhr im Schlafsack liegend an meinem zufriedenen Magengemurmel =).
Nach einer extrem stuermischen Nacht, telefonierten wir am Dienstag, den 11.05. wir mit unserer lieben Katja, nutzten fleissig das Internet der Library, erkundeten die Stadt und lebten so vor uns hin (sprich: es gibt nichts spannendes zu erzaehlen).

Hokitika (Do. 13.05. - Sa. 15.05.)
Am Donnerstag verliessen wir Greymouth in Richtung Sueden und stopten in Neuseelands Jadestadt Hokitika.
Hier gibt es nicht nur unendlich viele kleine Laeden, die alle die gleichen, teuren, gruenen Schmucksteine ausstellen, sondern auch eine echte Jadefabrik!
Da haben Kristin und ich auch gleich mal an einer kostenfreien Tour teilgenommen und uns die Geschichte des "greenstone" naeher bringen lassen, die unterschiedlichen Formen genauestens angeguckt und dabei zugesehen, wie mit zahnarztaehnlichen Werkzeugen maorische Motive in Jade gearbeitet werden.
So begeistert von den Werkzeugen wie sie war, liess sich Kristin fuer nur $ 3 ein Loch in eine ihrer gesammelten Muscheln bohren und bastelte sich somit eine wunderschoene Erinnerung an Neuseeland und Hokitika in Form einer Muschelkette.
In Hokitika goennten wir uns auch mal wieder ein Bad im heissen Spa des oertlichen Schwimmbads - mit frisch gewaschenen Haaren und sauberem, gut riechendem Koerper konnten wir uns dann auch am Samstag unserem naechsten Ziel naehern: den Gletschern "Franz Josef" und "Fox"!!!

Sonstiges:
Lebensmittelpreise: 1 NZD =  0,53 Euro
- Paket Toast $ 1,39 - $1,79
- Porrige 1,5kg $3,99
- Nudeln 500g $1,05 - $1,19
- Butterchicken $2,29
- Reiswaffeln $3,05
- Knaeckebrot $3,29
- OBs $4,99

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VAN FOR SALE

Wir sind fleissig am werben  
Fotos sind natuerlich auch auf der Anzeige, aber die kann ich hier ja leider nicht online stellen - aber die meisten von euch kennen ja unseren Luke! 
 

FOR SALE
 $3.900,- ono

Hello, my name is “Luke”.
I am a 23 year old (1987), white Toyota Hiace and I love to drink Diesel
!
Since January the 20th, I am travelling through NZ with two nice German girls.
Both cared very well about me:

·      
Registration valid till 31/08/2010
·      
W.O.F. till 25/08/2010
·      
Road User Charges are paid till 298 000km
            (now ~ 295 000km)
·      
New cam belt in April 2010 – which is a must-do
            every 90 000km for cars!

--> Every single thing, which was made since the girls own me, is proved by certification – so you really know what happened to me!

Besides, I have awesome camping equipment,
such as:

-            Queen size bed
-         
Shelf with cooking stuff for up to 3 persons
                (plates, knives, spoons, forks, cups, saucepan, 2 gas
                      stoves and so on)

-          Two camping chairs and a table

-          Five boxes to put stuff in

-          Solar shower

-          maps of North- and South Island

-          two Vodafone SIM cards for NZ and lots of
                other useful things


Since Sarah and Kristin are going to leave NZ in the beginning of June from Christchurch,
I am looking for one, two or three new owners!

If YOU are interested in a reliable, big Van as I am please call Kristin (TeleNr.) or Sarah (TeleNr.)

A look inside, a test ride and some tips to have a nice stay in NZ are guaranteed!

1 Kommentar 13.5.10 02:32, kommentieren

Jobsuche – die Zweite

Fr. 23.04. - Fr. 07.05. Motueka
Sa. 24.04. Marahau, Abel Tasman National Park

Am Freitag den 23.April sind wir aus Nelson raus gefahren.
Ab jetzt sollte sich alles um die zweite Jobsuche drehen – egal was, egal wo, hauptsache Geld verdienen!
In Richmond, einem Stadtteil von Nelson, haben wir dem “Advanced Personell” Buero einen Besuch abgestattet und uns dort in eine Liste eingetragen lassen, die Arbeitsuchende verzeichnetet. Sobald jemand etwas fuer uns haette, wuerden wir entweder telefonisch oder per email kontaktiert werden.
Gegen Nachmittag sind wir in unserer Zielstadt angekommen.
Motueka rief in uns zuerst Erinnerungen an Te Puke hervor, schien es unsererm persoenlichen Hoellendorf Neuseelands in Groesse und Vielfalt sehr zu aehneln.
Im Prinzip war Motueka aber um Einiges attraktiver als Te Puke.
Hier gab es eine Bibliothek mit 30 Minuten freiem Internet, Duschmoeglichkeiten fuer $ 2, zahlreiche Takeaway und Souvenirshops, sowie Mc Donalds und KFC.
Unser erster Weg fuehrte, wie immer, in die Info. Hier haben wir uns mit einem Stadtplan Motuekas, Infomaterial ueber den nahegelegenen Abel Tasman National Park und Anlaufstellen fuer die Jobsuche ausgestattet.
Anschliessend sind wir dann auch schon in ein Job-Office.
Da die Stelle jedoch nicht besetzt war, konnten wir uns wieder nur in eine List eintragen und uns vornehmen, die naechsten Tage noch einmal vorbei zu gucken.
Samstagmorgen ging die Jobsuche weiter – wir wollten die Orchards persoenlich anfahren.
Wir nahmen an, dass die Chancen durch direkten Kontakt zum Arbeitgeber an Arbeit zu kommen, groesser seien, als sich nur in Listen einzutragen. Das hatten wir ja auch schon in Te Puke gemerkt.
Und so war es auch in Motueka!
Schon unser erster Versuch war erfolgreich.
Ab Montag hatten wir fuer ca. 10 Tage einen Job als Apple Picker. =)
Unser zukuenftiger Chef stattete uns sofort mit Vertraegen aus und erwartete uns Montagmorgen um 7:30 Uhr in seinem Orchard! Perfekt!
Nachdem wir alles Wichtige mit unserem Chef geklaert hatten, entschieden wir uns den Rest des Wochenendes im Abel Tasman National Park zu verbringen.
Die Wetteraussichten fuer das Wochenende waren zwar nicht super toll, aber da die Wahrscheinlichkeit waehrend unserer Arbeitswoche einen Abstecher in den National Park zu machen, eher gering war, wollten wir die Gelegenheit nutzen.

So fuhren wir also gegen Mittag nach Marahau, dem Tor zu Neuseelands kleinstem National Park.
Dort angekommen, zogen wir unsere Wanderschuhe an, packten Trinkflasche und Aepfel, sowie Kameras ein und stiefelten, mit strahlender Sonne im Nacken, los.
3 ½ Stunden waren wir unterwegs, machten nach der Haelfte eine kleine Snack-Pause in der “Apple Tree Bay” und liefen die 6 1/2km wieder zurueck, als es nach Regen aussah.

Der Park ist wirklich schoen – vor allem die vielen kleinen Buchten und der goldene Sandstrand.
Eine Kajaktour bei schoenerem Wetter waere fuer den National Park aber wahrscheinlich geeigneter, zumal uns erzaehlt wurde, dass man nur so die richtig schoenen und eindrucksvollsten Stellen des Abel Tasmans bewundern koenne.
Obwohl wir nur gewandert sind, nicht ganz so tolles Wetter hatten und es dann auch anfing zu regnen, als wir wieder beim Van waren, haben wir den Trip genossen und schoene Fotos gemacht.


 

Die Apfelpflueckerei


 Vorweg ein paar Worte zum Thema Bezahlung.

Als Apfelpluecker wird man entweder nach gefuellten Bins (Holzkisten, je $ 26), oder nach Stunden (je $ 12,75) bezahlt.
Vorgesehen ist ein Arbeitstag von 8 Stunden.
Ein durchschnittlicher Pfluecker schafft in 8 Stunden 4 Bins
(Bezahlung nach Bins = $ 104 // Bezahlung nach Stunde = $ 102 --> sobald man 4 Bins schafft, wird man nach Bin bezahlt).

Nun kann man sich ueberlegen, ob man versucht in moeglichst wenig Zeit, moeglichst viele Bins zu fuellen, um moeglichst viel Kohle zu machen (bietet sich an, wenn man wirklich schnell ist und ohne Muehe 4 bins schafft), oder ob man sich Zeit laesst und nach Stunde bezahlt wird.
Hierbei ist allerdings zu sagen, dass jeder Pfluecker mindestens 4 Bins am Tag schaffen sollte – es ist nicht schlimm, wenn man die ersten Tage weniger als 4 fuellt, sollte das allerdings wiederholt vorkommen, laeuft man Gefahr wegen Faulheit gekuendigt zu werden.

Im Grunde ist das ganz einleuchtend und einfach – hoffe man versteht meinen Erklaerungsversuch – und wenn nicht, dann tut's mir Leid :P


 

1.Tag – Montag
Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker, Kristin und ich schaelten uns hellwach aus unseren Schlafsaecken und fruehstueckten unseren leckeren Porrige.
Um 7:20 Uhr standen wir im Buero des Chefs, gaben unsere unterschriebenen Vertraege ab (die wir diesmal nicht so genau studiert hatten, wie die von Seeka) und krallten uns dann jeder eine Apple-Tragetasche und eine Leiter.
Von 8 Uhr bis 12 Uhr wurde dann auch hart gearbeitet.
In einem 2er Team, pflueckten Kristin und ich die Apfelbaeume leer und fuellten bis 12:30 Uhr zusammen 4 ½ Bins.
Dann gab es erstmal Lunch und 30 Minuten Rueckenentlastun.
Den ersten Tag mussten wir dann leider auch schon um 14 Uhr beenden, da es nach unserer Pause ziemlich doll anfing zu regnen – undbei so einem Wetter mussten wir gleucklicherweise nicht arbeiten.
So schafften wir in 5 ½ Stunden jeder 2 ½ Bins und wurden auch nach diesen bezahlt (da kein voller 8 Stunden Tag) – fuer den ersten Tag also pro Nase $ 65 brutto! Wir waren zufrieden!


 

2.Tag – Dienstag
Regen! Den lieben langen Tag lang regnete es.
Ich bin vorsichtshalber um 7 Uhr zum Chef gerannt und hab gefragt, ob wir arbeiten muessen/koennen. Er verneinte, meinte aber, dass wir wieder kommen koennten, sollte das Wetter besser werden.
Naja, das Wetter aenderte sich jedenfalls nicht, sodass wir einen Tag frei hatten und statt zu arbeiten in der Buecherei sassen, Handyakkus aufgeladen haben und bei Maccan gechillt haben. Dort hab ich dann auch meiner lieben Mama einen Brief zum Muttertag geschrieben =)


 

3.Tag – Mittwoch
Die Baeume waren vom Regen am Vortag und in der Nacht plitsche nass – demnach trieften nach kurzer Zeit auch unsere Jacken und Pullover. Das Wetter war aber wieder super – strahlend blauer Himmel und warme Sonnenstrahlen machten das Arbeiten somit doch ganz angenehm.
Bis 12 Uhr fuellten Kristin und ich wieder 4 Bins. Dann gabs erst mal Lunch – Knaeckebrot oder Reiswaffeln mit Nutella oder Erdnussbutter und Kaese.
Um 12:30 Uhr gings wieder an die Arbeit. Diesmal allerdings mit einer kleinen Aenderung: Die Breaburn – Aepfel, die wir die ersten zwei Tage gepfueckt hatten, mussten erst wieder an Farbe gewinnen, weswegen wir absofort Fuji – Aepfel pluecken sollten.
Die Herausforderung bei dieser Art von Apfel ist, zwischen all den pink-gelben Aepfeln die richtig knallroten Aepfel zu finden...
Unser alter (~ Anfang/ Mitte 60) Freund Malcom, dessen Aufgabe es war den Pflueckern ihre “Fehler” zu erklaeren, half uns die “richtige” Farbe der Aepfel zu erkennen, darauf zu achten,
dass keine Druckstellen auf den Fruechten entstehen und betonte, dass wir “nice and gentle”
mit den Aepfeln umgehen sollen – dat kannten wir ja nun schon irgendwo her!
Aber trotzt Malcoms Hilfe schafften wir bis 16:30 Uhr (Ende der 8 Std. Arbeitszeit) lediglich 2 Fuji-Bins. Dass der Pick von Fuji-Aepfeln nicht so beliebt war, wie der von Breaburn Aepfeln, verstanden wir nun und hofften in den folgenden Tagen wieder Breaburn picken zu koennen.
Die Billianz des Tages war also 3 Bins pro Person – heisst, wir werden nach Stunden bezahlt, heisst wir haben am 3.Tag jeder 8 x $12,75 = $102 brutto verdient!


 

4.Tag – Donnerstag
Unser Wunsch wieder Breaburn zu pfluecken, konnte leider nicht erfuellt werden.
Der bloede Fuji Apfel brachte uns in 8 Stunden also wieder recht wenig Bins – 5 Stueck konnten wir fuellen. Konnte uns ja im Prinzip egal sein, solange wir 8 Stunden arbeiteten und nach denen bezahlt wurden, aber die staendige Suche nach der richtigen Farbe, war doch etwas anstrengend und muehsam.
Unser Traktorfahrer, der die gefuellten Bins abtransportierte und die leeren bzw. noch nicht vollen Bins in unserer Pflueckreiehe weiter schob, machte die Arbeitszeit aber ein wenig amuesanter – so nannte er uns bspw. “die arbeitswuetenden Maschinen” - wobei Kristin Machine No.1 war und ich Machine No.2 (Wir arbeiteten sowieso auf Stundenlohn...wieso also beeilen?!


 

5. Tag – Freitag
Lediglich von 8 Uhr bis 11 Uhr konnten wir am fuenften Tag arbeiten – dann siegten die dunklen Regenwolken und liessen ihren Balast auf die Erde nieder.
Gluecklicherweise hatten die Braeburn Aepfel in den letzten Tagen wieder an Farbe gewonnen, so dass wir die “guten” Aepfel pluecken konnten und uns beeilten, um moeglichst viele Bins zu schaffen.
Mit 3 vollen Bins in 3 Stunden waren wir gut dabei – verdienten also jeder 3 x $26 = $78 brutto.
Nach der Arbeit sind wir in die Stadt zum “Recreation Centre” gefahren und genossen mal wieder eine schoene, warme Dusche fuer nur $2!
Den Rest der Tages wurde gelesen, gekniffelt und gegammelt.


 

6. und 7.Tag – Samstag und Sonntag
Das sonnige Wochenende wurde genutzt, um ordentlich Bins zu fuellen. So schafften Kristin und ich in unserer Apfelpluecker-Karriere zum ersten und letzten Mal 8 Bins in 8 Stunden.
Wie ein anderes Zweierteam in der gleichen Zeit 12 Bins und ein Typ alleine 11 Bins fuellen konnte, war uns ein Raetsel...


 

8.Tag – Montag
...welches am Montag geloest werden sollte.
Das Zweierteam wurde naemlich wegen zu vieler Druckstellen an den Aepfeln gefeuert – die haben die Aepfel offensichtlich nicht “nice and gentle” behandelt, sondern waren darauf aus ordentlich Kohle zu machen. Tja, das haben sie auch geschafft – nur eben mit der Folge den Job los zu sein.
Aber auch Kristin und ich waren nicht ganz so nett zu unseren Aepfeln, wie sich in der Mittagspause herausstellte. Der Chef und ein Kontrolleur standen an unseren gefuellten Bins und prueften die Aepfel auf Druckstellen und andere “Fehler” - und fanden anscheinend eine Menge. Wir bekamen dann naemlich eine schriftliche, offizielle Warnung – sollte sich unser “Bruising” (Druckstellen) nicht verbesern, so wuerden auch wir unsere letzten Tage als Apfelpfluecker zaehlen koennen.
Wir beschlossen dann unseren hart erarbeiteten Titel der “Maschinen” abzulegen und ganz muckelig unsere Bins zu fuellen, einmal oefter eine Apfel-Snack-Pause zu machen und uns zwischendurch laenger mit Malcom (Farbenfreund) oder Neighell (Traktorfahrer) zu unterhalten.
Nichtsdestotrotz regten wir uns am Montag viel ueber unseren Chef und die Druckstellen an den Aepfeln auf und beendeten den Tag mit dem Wort “Arschgeige”.


 9. 10. und 11. Tag – Dienstag, Mittwoch und Donnerstag
Am Dienstagabend sind wir zu unserem Chef und kuendigten an, dass wir Mittwoch zum letzten Mal hier arbeiten wollten. “Geht nicht!” war seine Antwort! ...wir hatten vergessen/uebersehen, dass es eine Kuendigungsfrist von zwei Tagen gab, wir also auch noch Donnerstag arbeiten muessten. Das passte uns eigentlich ueberhaupt nicht in den Kram...wir regten uns mal wieder maechtig ueber unseren Chef auf (ich weiss, unberechtigt, aber es ist eben oft einfacher, sich ueber andere aufzuregen, als ueber sich selbst), ueberlegten schon es darauf ankommen zu lassen gefeuert zu werden, sammelten uns aber wieder und versuchten ihn zu ueberreden und baten unseren Chef darum wenigstens Donnerstagmittag den Ort verlassen zu koennen.
"Nein, Gesetz ist Gesetz und jeder muss sich dran halten - ich, ihr, jeder hier!" Bloedmann!
Aber gut, dann eben nicht. Ist ja auch unsere Schuld, wenn wir uns nicht drum kuemmern, den Vertrag genau auseinander zu nehmen und uns die wichtigen Dinge zu notieren...mhm!

Mittwoch und Donnerstag verliefen fuer uns also ganz entspannt. Wir haben uns mit Malcom ueber deutsche, britische und neuseelaendische Gesichte unterhalten, haben Spaesse mit dem Traktorfahrer gemacht und uns am Donnerstagabend gefreut die Obstgaerten ein fuer alle mal hinter uns zu lassen.
Meine dreckige, kaputte, stinkende, geliebte Levi's musste ich, genauso wie meine Chucks leider in die Muelle werfen, war dann aber auch erleichtert, den Gestank los zu sein und freute mich nach der Dusche in meinen kuscheligen, sauberen Jogginganzug steigen zu koennen.


 Auf in den Westen! 

Freitag, am 07. Mai war Aufbruchstag!
Morgens zum Fruehstueck gabs aber erst mal eine halbe Packung Toast fuer jeden. Einerseits als Belohnung, andererseits weil ja 07. war! War sehr lecker und ich danach auch pappsatt!
Danach sind wir noch durch Motueka gebummelt, hatten ja vorher keine Gelegenheit dazu, und ich hab meiner lieben, kleinen-grossen Schwester ein Souvenir gekauft!
Um 12 Uhr gings dann noch kurz ins Internet und um 13 Uhr starteten wir den Motor.
Naechstes Ziel: Split Apple Rock im Abel Tasman (den hatten wir bei unserem ersten Besuch vergessen).
Da es aber relativ bewoelkt war und wir endlich an die Westkueste und weg von Aepfeln wollten, war unser Aufenthalt beim Split Apple Rock recht kurz - Fotos wurden geschossen, auf Felsen wurde rumgekrakselt und dann gings schon wieder weiter.

Gegen spaeten Nachmittag kamen wir in Murchison an - ein Stop war unbedingt noetig, da wir kaum noch Spritt hatten.
Wir tankten also, guckten uns das kleine, verregnete Kaff an und goennten uns einen kleinen Festschmaus im Cafe.
Steak-sandwich und Beef-Pie sind schon was feines.
Die Nacht blieben wir in Murchison und fuhren am Samstagmorgen dann zwei Stunden nach Westport - der noerdlichsten und groessten Stadt an der Westkueste!!! Jippi!

Sonstiges
  • Am 24.04. hab ich mit Oma und Opa telefoniert und sie darueber informiert, dass ich von Omas leckeren Dampfnudeln und Opas besten Bratkartoffeln traeume.
  • Am 25.04. war ANZAC Day – Tag an dem an neuseelaendische und australische Kriegsunterstuetzung erinnert wird
  • Nach Feierabend, als wir es uns in unseren bequemen Jogginghosen gemuetlich machten, trauten wir uns kaum unsere Socken auszuziehen, so uebertriebene Kaesefuesse hatten wir – ekelig – die stinkenden Socken wurden dann auch gleich in Plastiktueten verbarrikadiert, damit wir noch Luft zum Atmen hatten =)
  • Die groesste Herausforderung des Tages war es morgens in unsere nassen, kalten, stinkigen und dreckigen Klamotten zu steigen.
  • Das Buch “Rabenmord” von Sheldon Rusch ist verdammt gruselig und empfehlenswert
  • Nach zwei Tagen auf der Leiter stehend und aepfelpflueckend, hatte ich schon einen Sonnenbrand im Gesicht
  • In 8 Stunden faellt einem ne Menge Quatsch ein. Kristin und ich haben bspw. Teekaesselchen gespielt, haben unsere “Wir sind zurueck” - Party geplant und viele lustige Spiele erfunden

 

3 Kommentare 13.5.10 02:07, kommentieren

Ankunft auf der Suedinsel

So. 18.04. - Mo. 19.04. Picton
Mo. 19.04. - Fr. 23.04. Nelson
Die ersten Tage auf der Suedinsel

Am Montag, den 19.04. haben wir Picton auch schon wieder verlassen.
Ein freundlicher Anwohner hat uns noch unsere Wassercontainer und Flaschen aufgefuellt, wir waren noch 30 Minuten kostenfrei im Internet und haben uns gegen Mittag entschieden unsere geplante Jobsuchein Nelson zu beginnen.
So sind wir ca. 2 Std. den Queen Charlotte Drive entlang nach Nelson gefahren, hatten super schoenes Herbstwetter und beste Laune...das war doch ein super Start fuer die Suedinsel...dachten wir zumnindest...bis...
Ernsthafte Probleme mit Luke

Die Fahrt nach Nelson war problemlos...bis wir das Ortsschild passierten - da ging dann naemlich ploetzlich gar nichts mehr. Wie auf Knopfdruck ging der Motor aus...und sprang auch nicht mehr wieder an.
Zusammen mit einem Taxifahrer, durfte ich den Van dann an den Strassenrand schieben, waehrend Kristin lenkte.
Nach weiteren Versuchen unseren Luke zu starten, haben wir uns hilfesuchend in der Info und an der Tankstelle nach einer Werkstadt erkundigt, die naechstliegenste aufgesucht und dort unser Problem geschildert.
Der eine Mechaniker hat uns dann zurueck zum Van begleitet und selbst noch einmal versucht, den Motor zumm Laufen zu kriegen - vergebens.
Es blieb keine andere Wahl, als abzuschleppen. Der Mechaniker holte dann sein Auto und ein (sehr, sehr aaltes und poroes aussehendes) Seil, befestigte es, erklaerte Kristin, wie sie die Pedale und das Lenkrad bedienen sollte und schleppte uns die 150m zur Werkstadt ab.
Auf der Auffahrt ist dann das zu erwartende eingetroffen:
das alte Seil riss und liess den Van verhungern.
Ich also ausgestiegen und mit zwei weiteren Mechanikern den Van in die Werkstatt geschoben.
Kristin und ich waren begeistert: erst saeuft unser Auto ab und springt nicht mehr an und dann kriegt es ein MECHANIKER noch nicht mal hin, ein funktionstuechtiges Seil zu organisieren!

Nach einer Weile warten, bekamen wir dann auch noch zu hoeren, dass es um unseren Van nicht gerade gut stand. Im Gegenteil: Der cam belt (Noppen-Zahnriemen) sei gerissen.
Nun, so der Mechaniker, gibt es drei Moeglichkeiten.
a) wir benoetigen lediglich einen neuen cam belt (sehr unwahrscheinlich, da meistens der Motor bei so einem Riss verschmutzt und mitbeschaedigt wird)
b) wir brauchen einen neuen Header (Zylinderkopf?) (wahrscheinlicher)
c) wir brauchen einen neuen Motor
Die Varianten a und b waeren dabei vom Preis her ungefaehr aehnlich – um und bei $ 2000!!!
Scheisse! Wir hatten schon $ 4000 fuer den Van bezahlt, haben zu Beginn unserer Reise zwei neue 2nd Hand Reifen fuer je $ 50 gekauft, mussten unterwegs im Norden einen Reifen fuer $ 20 flicken lassen, hatten einen Oel-Wechsel mit neuem Filter fuer
$ 100 und sollten jetzt noch mal so viel Geld in den Van stecken?!
Aber was anderes blieb und eigentlich nicht uebrig. Andernfalls waeren die oben aufgezaehlten Kosten und Reparaturen voellig umsonst gewesen und wir haetten mal eben ca. $ 4250 komplett verloren! Mit neuem Cam belt / Header oder 2nd Hand Motor haetten wir wenigstens die Moeglichkeit einen grossen Teil des Geldes beim Verkauf des Vans in Christchurch wieder rein zu kriegen...

Bevor uns jedoch genau gesagt werden konnte, was denn nun die billigste oder beste Loesung sei, was repariert oder ersetzt werden muesste und wie lange das dauern wuerde, sollte ein Spezialist sich unseren Luke am naechsten Tag genauer angucken.
In der Zwischenzeit haben wir versucht uns gegenseitig aufzubauen, uns einzureden, dass es vllt. doch nicht so teuer wird, uns in Erinnerung gerufen, dass wir echt Glueck hatten, dass der Motor-Breakdown in einer Stadt mit Werkstadt passiert ist und nicht in der Walapampa.

Am Dienstag kam dann der Spezi, hat sich alles genau angeguckt und einen Kostenvoranschlag erstellt.
Variante a) ein neuer Cam belt fiel flach.
Ein neuer Header wuerde $ 2270 kosten und ein neuer 2nd Hand Motor $ 2200.
Er riet uns jedoch zu einem neuen Header, da man bei einem 2nd Hand Motor nie genau weiss, wie viel km der schon runter hat und wann der als naechstes Spackungen haben wird.
Ein neuer Header hingegen ist eben neu und Luke waere spaetestens Freitagmittag fertig.
Sind trotzdem $ 1135 pro Nase – also ca. 600 Euro fuer jeden. Super! So viel hatten wir gerade noch fuer unsere letzten 8 Wochen in NZ uebrig...
Aber wie gesagt, eine andere Option, als den Van zu reparieren, kam nicht in Frage.
So wurde Luke in die Werkstadt des Spezis transportiert und auseinander genommen.

Am Mittwoch schien das Glueck dann wieder auf unserer Seite zu sein: Wir bekamen die gute Nachricht, dass es doch nicht so schlimm sei, wie zuerst befuerchtet.
Ein neuer Header sei gar nicht noetig – Erstatzteile, wie neuer cam belt und neue Ventile wuerden ausreichen! Cool!! Das machte die ganze Sache um ca. $ 500 billiger
Der Spezi war wirklich nett. Er gab sich nicht nur Muehe es fuer uns so guenstig wie moeglich zu machen, er erlaubte uns auch nachts im Van zu schlafen, versorgte uns morgens mit leckerem Instant Coffee und schenkte uns einen Abend sogar eine Pizza. =)
Selbst die Werkstatt Toilette fuer die Nacht und sein Bad mit Dusche, stellte er uns zur Verfuegung!

Am Donnerstagabend war Luke repariert! Kosten: $ 1704,72!Zwar immer noch recht teuer, aber wenigstens um einiges guenstiger, als der erste Kostenvoranschlag.
Nach getaner Arbeit goennte sich unser Spezi das ein oder andere Bier und wir saeuberten unseren wieder einsatzbereiten Van mit Wasserschlauch, heissem Wasser und Schwaemmen von Aussen!
Blitze-blank und sitchbar weiss stand unser lieber Luke dann vor uns So kann er sich sehen lassen.
Geteiltes Leid ist halbes Leid

An unserem zweiten Tag in Nelson, waehrend sich der Spezi den Schaden des Vans genauer ansah, unterrichteten wir unsere Familien und Freunde ueber den Fall “Luke” via email. Die oertliche Buecherei bot naemlich wieder bis zu einer Std. kostenfreies Internet
In der Buecherei haben wir auch zwei deutsche Maedels kennengelernt. Harmke und Laura aus Flensburg sind genauso alt, wie wir, reisen ebenfalls durch Neuseeland und hatten aehnliches Pech wie wir...
Auch ihr Auto befand sich in einer Werkstatt, war vor Nelson liegen geblieben.
Ein Leck im Kuehlwassertank, wodurch wahrscheinlich auch der Motor beschaedigt wurde, hatte zur Folge eine Werkstatt in Nelson aufzusuchen und in der Buecherei auf einen Anruf ihrer Mechanikers zu warten.
So tauschten wir uns aus, lenkten uns gegenseitig ab und vergassen sogar fast, dass der bloede Autokram fuer uns alle nicht gerade billig sein wuerde.
Als Harmkes und Lauras Typ dann anrief, begleiteten wir die beiden zu ihrem Kombi.
Es gab schlechte Nachrichten: Der Motor hatte grossen Schaden genommen, eine Reparatur wuerde ca. $ 600 kosten.
Harmke und Laura hatten ihr Auto fuer gerade mal $ 1000 gekauft und sahen nicht ein, so viel in ein so altes Auto zu stecken, waren sie doch nur noch 5 Wochen in NZ.
Ohne Reparatur sei das Auto allerdings noch hoechstens $ 80 wert – wenn ueberhaupt.
Letztendlich entschieden sie sich das Auto fuer $ 80 an den Mechaniker zu verkaufen, packten ihr Zeug (Campingkocher, Decken, Backpacker etc.) zusammen und Kristin und ich halfen, die Sachen zu ihrem Hostel zu bringen.
Dort wurden dann erst mal Plaene geschmiedet; die Optionen, die Harmke und Laura hatten aufgelistet und trotz verzweifelter Grundstimmung viel gelacht.

Als Kristin und ich dann am spaeten Nachmittag den ersten Kostenvoranschlag fuer die Reparatur unseres Vans bekommen haben, waren auch wir leicht down.
Es tat aber wirklich gut Leidensgenossen zu haben, die uns ablenkten, ihre Meinung als Entscheidungshilfe mitteilten und uns davor bewahrten uns gegenseitig dumm anzumachen oder in Selbstmitleid zu verfallen.
Wir verstanden uns super gut mit den beiden, waren erleichtert unser Problem nicht alleine ueberstehen zu muessen und beschlossen eine Nacht in dem gleichen Hostel zu verbringen, wie Harme und Laura.
So teilten wir uns also einen 8 Bed Dorm in “The Bug”, assen zusammen zu Abend und plauderten bis in die Nacht hinein.
Irgendwann ueberkam uns dann aber doch der Stress des Tages und wir vielen alle in tiefe Traeume...jedenfalls voruebergehend.
Auf Grund eines schnarchenden Bettnachbarn, der sich mit seiner Begleiterin noch spaet abends in unseren 8 Bed Dorm gebucht hatte, war die Nacht eher kurz.

Der Mittwochmorgen startete mit selbstgebackenem Hostelbrot (natuerlich weiches Weissbrot) und guten Nachrichten fuer unsere Flensburger-Maedels.
Der Mechaniker konnte das Leck im Kuehlwassertank reparieren und hat herausgefunden, dass der Motor doch nicht so stark beschaedigt wurde – lediglich ein Stecker war nicht da, wo er hingehoerte.
Wenn sie wollten, koennten sie das Auto fuer $ 500 Reparaturkosten zurueck haben.
Nach schnellen Hochrechnungen entschieden sich die beiden, die $ 500 doch zu investieren. Wahrscheinlich war das auch die beste und guenstigste Wahl, denn so konnten sie ihren Campingkram behalten, weiter im Auto schlafen und mussten sich keine Sorgen darum machen, wie sie von einem Ort zum naechsten kaemen.
Bloed war allerdings, dass Laura schon die Faehre von Picton nach Wellington umgebucht hatte, sprich denen mitgeteilt hatte, dass sie die Meerueberquerung nun ohne Auto antreten wuerden.
So musste sie bei der Interislander Faehre anrufen, die aktuellsten Aenderungen bekannt geben und noch einmal $ 100 drauf zahlen...
Da die Faehre auch schon am Donnerstag abfahren wuerde, verliessen Harmke und Laura Nelson gegen Mittag – in der Hoffnung sicher und heil in Picton, Wellington und spaeter dann in Auckland anzukommen – moeglichst mit funktionierendem Auto.
Wir druecken die Daumen! =)

Freitag solte es auch fuer uns wieder weiter gehen.
Nachdem wir unseren Spezi bezahlt hatten, ihm zum Dank einen 6 Pack Bier schenkten und uns auch bei der anderen Werkstatt mit Keksen und Schokolade verabschiedeten, starteten wir den Motor und fieberten unserer zweiten Jobsuche in Neuseeland entgegen. Irgendwie mussten wir das Geld fuer die Van-Reparatur ja wieder rein kriegen!
Sonstiges
·         Als wir unseren Van am Montag, kurz nach Ankunft in Nelson, sicher zur Werkstadt geschoben haben und uns waehrend der Inspizierung Nelson angucken wollten, vermisste Kristin ihr Portemonnaie.
Weder in ihrer Handtasche, noch in Hosentaschen oder anderswo im Van war es zu finden.
Sie musste es in Picton in der Buecherei vergessen haben!
Das fehlte gerade noch! Hatten ja sonst keine Probleme! Wenn schon Pech, dann auch richtig!
Kristin hat dann sofort in der Pictoner Buecherei angerufen und sich vergewissert, dass ihr Portemonnaie mit Kreditkarte, Paessen etc. gefunden und sicher verwahrt wurde.
Gluecklicherweise war das der Fall!
So hatten wir die naechsten Tage neben dem Problem mit Luke auch noch die Aufgabe uns Gedanken darueber zu machen, wie wir wieder nach Picton kommen, um Kristins Portemonnaie abzuholen.
Der Van war kaputt, Busfahren war zu teuer – blieb nur noch Hitchhiking!
Unser Spezi riet uns davon allerdings ab – empfiehl uns stattdessen das Portemonnaie per Kurier schicken zu lassen; wuerde nur einen Tag dauern.
Alles klar. Ist zwar ein bisschen riskant, weil man so wertvolle Papiere eigentlich versichern lassen muesste, was Krstin nicht vorhatte, aber es schien die beste, guenstigste und vor allem schnellste Loesung zu sein.
So rief Kristin wieder in der Buecherei an, erzaehlte der Dame am Aparat unseren Plan. Doch pleotzlich hies es, dass dort kein Portemonnaie sei und auch niemand etwas davon gesagt habe.
Kristin war echt verzweifelt! Konnte doch nicht sein, dass ihr Portemonnaie ploetzlich wieder weg ist.
Nach 10minuetigem Gelabere, stellte sich heraus, dass Kristin zur Buecherei in Blenheim durchgestellt wurde und nicht nach Picton! Kein Wunder, dass in Blenheim niemand etwas von einem vermissten Portemonnaie gehoert hatte.
Netterweise kuemmerte man sich aber in Blenheim darum, die Picton Library zu informieren und zu veranlassen, dass das Portemonnaie per Kurier zu unserem Spezi nach Nelson geschickt werden wuerde.
Am Donnerstagmorgen hielt Kristin dann auch schon ihr Portemonnaie in den Haenden – und das sogar ohne auch nur einen Cent bezahlt zu haben – die Picton Library uebernahm alle Kosten! Doppeltes Glueck! Und vor allem totale Erleichterung!
·         Ich bin jetzt AA (neuseelaendischer ADAC) Mitglied.
Und das sogar kostenlos, weil ich Mitglied beim ADAC bin =)
So konnten wir uns an verschiedenen Karten von Sued-und Nordinsel bedienen und haben bis zu 6 Abschleppdienste bei Motorbreakdown inklusive.
Kann ja nicht schaden =)
·         Meine Haare waren mal wieder zu lang - ein Haarschnitt mehr als ueberfaellig.
In Nelson sass ich dann eine Std. beim billigsten Friseur, den ich gefunden habe (ca. Euro 10 - dry cut) und hab die bloede Friseurin so lange mit meinen Vorstellungen genervt, bis sie es einigermassen verstanden und umgesetzt hat.
Aber SOOO ne schlechte Friseurin war noch nie an meinen Haaren - die wusste glaube ich ueberhaupt nicht, wie man kurze Haare schneidet.
Mein Deckhaar ist fast kein Deckhaar mehr und wie sie die Haare um die Ohren schneiden sollte, hat sie sich wohl ausgedacht....naja, ich hab ja ne schoene Muetze und in 3 Wochen sind meine Haare eh wieder lang!
·         Wir haben uns eine dicke, kuschelige, warme Bettdecke mit Bezug gekauft. Hat im 2nd Hand Shop nur $ 8 gekostet und macht uns seitdem jede Nacht gluecklich!
·         Bei Mc Donalds gibt es Weightwatscher geprueftes Essen. Richtig leckere Wraps und Buerger. So fuer den kleinen Hunger zwischendurch ideal.
Werde mir an einem 07./17. oder 27. aber die "Family Dinner Box" goennen.
Fuer $ 20 2 Big Mag, 2 CheeseBurger, 4 kleine Pommes Frites und 3l Cola...so kann man doch nur zunehmen, oder?! =)

 

 

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